Mittwoch, 4. Januar 2017

"Erkenne, respektiere und liebe deinen Hund!" sagt José Arce - aber was heißt das?

Ohrüde (Menschensprache: Ohmann), immer wenn mein menschliches Cerebral-Interface Maximilian in unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin ein Interview hat, ist es für mich echt katzenschwierig einen ergänzenden Blogbeitrag zu schreiben. *brummm*

Daher will ich mal meinen Ollen austricksen und nehme mal einfach einen Satz aus dem Interview, den der Hunde-Mensch-Therapeut José Arce  (hier geht's zu seiner Facebook-Seite) gesagt hat. Der hat ja selber 5 Doggen, da kann er was ab - und sicher auch, was ich Doggen-Mix dazu wuffe... *frechwedel* Es geht um seinen Schlusssatz: "Erkenne, respektiere und liebe deinen Hund!"

Das sind starke, wuffastische Worte! Aber sie müssen ja auch immer mit Inhalt und Bedeutung gefüllt werden. Und daher will ich euch mal wuffen, was ich so darunter verstehe. *jawohlwoaff*

Erkenne, respektiere und liebe deinen Hund - naja, mein Oller gibt sich echt Mühe *frechwedel* aber dafür lieb ich ihn auch <3
Foto: Der Papagraf
 

ERKENNE

Seinen Hund "erkennen" ist gar nicht mal so einfach, wie so mancher 2-Beiner vielleicht denken mag. Hinter diesem einen Wort verbirgt sich schon so viel! Es bedeutet, lerne deinen Hund kennen. Was eine genaue Beobachtung erfordert und viiiiel Empathie. Außerdem sollte man sich auch viel informieren, über die Rasse, Eigenarten, Bedürfnisse, die Hintergründe, die Vorgeschichte etc. Und das Lernen anstrengend ist, muss ich euch Menschen ja nicht wuffen. Falls doch, erinnert euch einfach an eure Schul- oder Studienzeit zurück. Sonst würden ja nicht so viele Jungmenschen auch mal schwänzen... *frechwedel* Aber wenn euch 2-Beiner das zu viel Mühe ist, dann denkt mal daran, dass wir Hunde die meiste Zeit unseres Lebens damit verbringen EUCH zu verstehen. Gemessen an eurer Lebenszeit müsstet ihr also wahrscheinlich Jahrzehnte für uns aufbringen. Da ist es also nur fair, wenn ihr uns am Tag ein paar Stunden widmet! *jawohlwoaff*


RESPEKTIERE

Hier geht es meiner Meinung nach am meisten um "Achtung". Achtet euren Hund. Was so viel heißt, wie "be-achtet" ihn, aber auch "habt Acht" auf ihn. Und vor allem, achtet seine Bedürfnisse - und das bitte möglichst mehr als nur das notwendigste Maß! Viel zu oft holen sich 2-Beiner einen Hund, weil sie etwas von ihrm erwarten (Gesellschaft, Sport oder sonst irgendwas) und sind dann enttäuscht, wenn der Hund nicht wie ein Mensch reagiert. Also achtet bitte auch unsere Grenzen. Wir lieben euch ja auch mit 2-Beinen und verachten euch jetzt nicht dafür, dass ihr keine Flügel habt... Also lasst uns gefälligst Hund sein!

LIEBE

Das ist wohl das stärkste Wort von den 3...und eigentlich beinhaltet es auch die beiden vorigen schon in sich. Denn wenn man jemanden liebt, dann kommt das "Erkennen-Wollen" und das "Respektieren" von ganz alleine. Aber ich denke, dass José es ähnlich meinte, wie ich es schnüffle (Menschensprache: sehe): Gebt uns bitte auch ein emotionales Feedback! Wir tun das quasi die ganze Zeit auch mit euch. Also seid fair und zeigt uns auch eure Liebe!

Es ist also ganz einfach, quasi canisimpel: ihr müsst nur uns Hunde als Vorbild nehmen. Und jetzt bin ich mal gespannt wie ihr das so riecht (Menschensprache: seht)! *ohrennachvornwedel*


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (02/2017) "Im Gespräch mit dem 'Hund-Mensch-Therapeuten' José Arce"





 

Kommentare:

  1. Klare Worte, danke :-) lg Claudia

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  2. Interpretiere ich richtig, dass du das Buch empfiehlst???
    HAbe zu Weihnachten einen Buchgutschein bekommen und das Buch steht EIGENTLICH auf meiner WuLi...

    Gruß Silke & Lyko

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    1. Empfehlen würde ich das nicht nennen, das muss jeder selber entscheiden. Aber uns hat das Buch gut gefallen, auch wenn wir in einzelnen Punkten vielleicht anderer Meinung sind - aber das ist ja normal.

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