Samstag, 9. September 2017

Doppeltes Jubiläum: "Gemeinsamer Geburtstag" vom Mensch und Hund, sowie Blog-Jubiläum

Mit deinen großen (damals noch wegen schlechter Ernährung platten) Hobbit-Pfoten tappstest du vor 5 Jahren in mein Leben. Ändertest alles innerhalb eines Augeblicks, einer Berührung. Viele Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf, doch: Ich spürte, dass wir zusammen gehören.

🐶 Na komm, du hast schon was länger gebraucht als ich... *frechwedel*

Partner seit 5 Jahren
Foto: Lutz Borger

Ja, weil wir Menschen viel zu kopflastig sind - das galt damals für mich im besonderem Maße. Aber zum Glück waren deine Hinweise ja sehr deutlich. Besonders dein letzter...

🐶 Meinst du, als ich nach meinen Brüdern schnappte, um denen klar zu machen, dass WIR zusammen gehören? *kopfschräg*

Beim 1. gemeinsamen Gassi und nach 1 Jahr...

Ja, genau! Damit hast du es zwar ihnen signalisiert, aber ich habe es verstanden.

🐶 Zum Glück! Du warst damals wegen deines Burn-outs ziemlich durch den Wind... *schnauf*

Naja, du hattest ja auch so einiges hinter dir: Die ersten 11 Lebenswochen verbachtest du verwahrlost im Keller, wurdest gerettet, kamst ins Tierheim (zu Ricos Vorgeschichte)...ziemlich viel für einen Welpen...

🐶 Achja, das hatte ich ja schnell überwunden...nicht zuletzt dank dir... *anlehn* Erst dadurch, dass du viel mit mir unternommen hast, mir vieles gezeigt hast, verlor ich meine anfängliche Unsicherheit. Du zeigtest mir die Welt, lehrtest mich so viel... *treuschau*

Auch Rüden zeigen Gefühle...
Foto: Lutz Borger

Glaub mir Kleiner, du hast mir mindestens genaus viel beigebracht...vielleicht mehr als ich dir.

🐶 Und was? *ohrennachvorn*

Das kann man alles gar nicht vollständig aufzählen! Aber in meinem Fall war es vor allem, dass Karriere nicht das wichtigste ist...dass Multitasking nicht immer besser ist als sich zu fokussieren...dass Verantwortung für jemand anderen als einen selber nicht einengend, sondern bereichernd ist...wie wichtig selbst die einfachsten Dinge sind...

🐶 Schon gut, das reicht mir schon... Sag mal, bereust du eigentlich deine Entscheidung von damals? Schließlich hast du ja deinen ziemlich gut bezahlten und spannenden Job aufgegeben...

In keinem Moment! Nichteinmal als es schwierig wurde und die Probleme - und teils auch Angriffe gegen uns - größer. Denn egal was auch geschah, solange du bei mir bist, ist alles gut! Genau deswegen, weil sich so vieles änderte, und wie ich fand zum positiven, ist dieser Tag ja unser "gemeinsamer Geburtstag" - eben der Tag, an dem für uns beide ein neues Leben begann.

🐶 Geht mir genauso, Alter! *anlehn* Aber vergiss nicht, heute ist auch noch ein anderes Jubiläum: Unser 4-jähriges Blogjubiläum.

Stimmt, Kleiner, vor 4 Jahren starteten wir unseren Blog GASSIREPORT - mit dir als mein Chefredakteur. Damals warst du noch ein Junghund von gerade mal 1 Jahr, mittlerweile bist du erwachsen, 5 Jahre alt. Besonders nach unserem Aufentahlt in der Schweiz hast du nochmal einen Entwicklungsschub gemacht, bist jetzt nicht mehr ganz so Junghund-haft...

🐶 Wie meinst du das?

Du bist nun eigenständiger, selbsticherer, irgendwie reifer...und versuchst auch eher deinen Willen durchzusetzen...zwar sanft, aber deutlicher als zuvor...

🐶 Ich habe nicht den Eindruck, dass dich das ärgert. *frechwedel*

Ganz im Gegenteil, meine Kleiner! Ganz im Gegenteil! Zugegeben, es ist etwas "unbequemer", weil "aufwendiger" - aber es erfüllt mich mit Stolz!


Stolz aufeinander...
Foto: Lutz Borger

🐶 Stolz?

Ja, auf dich, wie du dich entwickelt hast.

🐶 Ja, ich bin aber auch stolz auf dich und auf unsere Beziehung, Partner! *treuschau*


Weitere Links:

An diesem Buch haben wir mitgeschrieben:







Donnerstag, 7. September 2017

Flirtfaktor Hund - Ein paar Enthüllungen und Tipps eines Rüden für Halterinnen zur Gattung "Herrchen" ;-)

🐶 Mädels, auch wenn es euch erschrecken mag, aber ich kann es euch nicht ersparen: Die 2-Beiner-Kerle durchschauen euch! Sie tun meist nur so dumm und dumpf, als würden sie es nicht (das kann mehrere Gründe haben, aber dazu später). Vor allem müsst ihr euch vor den Kerlen mit Hunden in Acht nehmen!

In unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin hat euch ja mein menschliches Cerebral-Interface Maximilian schon berichtet, wie viel wir unseren Herrchen über euch verraten (sofern er die Zeichen zu lesen versteht). Und wie viel erst eure eigenen Hunde über euch verraten! Denn auch wenn einige unter euch sich verstellen mögen, eure Hunde bleiben authentisch...immer! *jawohlwoaff*

🐶 Wir sind ein Rüden-Team, ich zeig meinem Ollen daher, wer zu uns passt und wer nicht. *stolzwedel*
Foto: Lutz Borger

Es gibt ja den sehr speziellen Typ 2-Beiner-Weibchen, die nicht direkt(!) kommunizieren, sich nicht gern festlegen, sich immer ein Hintertürchen offen lassen, das ein oder andere Märchen erzählen um sich künstlich interessant zu machen oder sogar versuchen die 2-Beiner-Kerle zu manipulieren oder irgendwelche kindischen Machtspielchen spielen müssen, statt mit ihnen offen zu reden. *grrrrr* Nennen wir sie der Einfachheit halber mal die Klein-Ego-Ernas. GENAU dieser skurrile Weibchen-Typus ist besonders gearscht. *frechwedel* Denn die Kerle durchschauen sowas sehr schnell, da habe ich schon so manche Unterhaltung unbemerkt belauscht (nicht nur was die Freunde meines Ollen angeht, auch von Fremden an Nachbartischen - unser Gehör ist dem von euch felllosen Primaten ja haushoch überlegen *freuwedel*). Ganz besonders gilt das für die Männer mit Hunde-Hilfe. *jawohlwoaff* Im besten Fall bekommen sie dann Mitleid mit denen (schließlich muss man sich ja fragen: warum hat die das nötig? warum kann sie nicht einfach ehrlich, direkt und offen sein?); im schlimmsten Fall nehmen sie sie nicht ernst. Warum? Also bevor irgendwelche Kampfemanzen, Männerhasser und ähnliche Personen, für die jeder Mann schon per se "schlecht" und schon ein 3-Tage-Bart ein Symbol von Gewalt ist, sich aufregen und wieder zum Shitstorm aufrufen: Liebe Menschen-Weibchen, vergesst bitte nicht, die Kerle sind ja ein wenig beschränkt, sie denken halt logisch. 😉 Für sie ist es also nur eine logische Konsequenz eures Verhaltens, wenn sie euch nicht ernst nehmen. 

🐶 Bei so seltsamen Frauen-Typen wie den Klein-Ego-Ernas gehen wir, alles andere wäre Zeitverschwendung...
Foto: Lutz Borger

Gerade dieser skurrile Frauen-Typ Klein-Ego-Erna glaubt ja oft auch, dass die Menschen-Männer dumm wären und sie nicht durchschauen. Das liegt wohl daran, dass sie sich das einreden müssen für das eigene Ego. Ich finde, das ist schon ein recht dummer, weil abwegiger Gedanke gerade bei Hundehaltern - sie wissen doch, wie sehr ihre Hunde sie "spiegeln" und somit über sie verraten und wie gut wir Hunde riechen können und euch so weit besser durchschauen, als unsere Herrchen. *kopfschrägohrennachvorn*

🐶 Mit meiner Spürnase weiß ich weit besser, wer zu uns passt, als mein menschliches Cerebral-Interface... 😉
Foto: Lutz Borger

Aber zum Teil sind die Männer auch selber Schuld an diesem dummen Image. Habe oft Unterhaltungen mitgehört, wo die Kerle ihren Freunden die ein oder andere Situation erzählen, in der sie sich dumm gestellt haben. Nun, viele Männer kennen das Zitat von Geoge Bernhard Shaw: "Es ist besser, dass die Frauen uns Männer für dumm halten, als dass sie die Wahrheit erfahren." Das gilt sicher nicht für alle Frauen, aber diese Strategie setzen die Kerle besonders bei dem oben erwähnten Frauen-Typ Klein-Ego-Erna ein. Damit sagen sie ohne Worte: Du bist es einfach nicht wert, dass ich dir die Wahrheit über meine Gedanken sage. Sowas sparen sie sich lieber auf für Frauen, die sie ernst nehmen (keine Sorge, zu denen komme ich auch noch).


🐶 Wer an meinen Ollen heran will, muss erst an mir vorbei... 😉
Foto: Lutz Borger.

Außerdem geben solche Menschen-Weibchen den Kerlen ja quasi dafür die Erlaubnis. Denn ein großer Menschen-Philosoph, Emanuel Kant, hat es mal so formuliert: "Handle immer so, wie du selber behandelt werden willst." (Anmerk. v. Maximilian: siehe auch Kategorischer Imperativ) Also wenn ihr euch so wie oben beschrieben verhaltet, dann erlaubt ihr quasi eurer Umwelt, ebenfalls mit euch zu "spielen". So einfach sind die Menschen-Kerle eben gestrickt...ähnlich wie wir Hunde. 😉 Enttäuschungen sind da vorprogrammiert (aber hey, der Typus Frau Klein-Ego-Erna gibt ja eh meist den Kerlen für alles die Schuld 😉 ).

Sicher, es gibt unter den Männern auch Mega-Dumpfbacken, die solche Klein-Ego-Ernas nicht durchschauen. *frechwedel* Aber mal Hand aufs Herz liebe Halterinnen, wollt ihr mit so jemanden eine einen Flirt, geschweige denn eine Beziehung? *amohrkratz* Und wenn ja, wie sieht das dann aus? Partnerschaftlich und fair sicherlich nicht...


🐶 Mit charakterstarken Frauen gehen wir gerne Gassi!
Foto: Lutz Borger
All die charakterstarken Frauen, die direkt und offen sind, schreckt das jedoch nicht. Im Gegenteil! Sie haben die Vorteile erkannt und erleben daher auch seltener Enttäuschungen mit den Kerlen (die übrigens über diesen Frauen-Typus ganz anders reden, mit wesentlich mehr Respekt, die nehmen sie auch ernst). Durch ihre Offenheit öffnen sie sich die Tore zu einer glücklichen Partnerschafft - ähnlich wie bei uns Hunden. Denn erst wenn ihr 2-Beiner Denken, Handeln und Sprechen unter einen Hut bringt, quasi eine Einheit bildet und keines dem anderen widerspricht, dann funktionieren auch vertrauensvolle Partnerschaften - egal ob nun mit Menschen-Kerlen oder mit Hunden. *frechwedel*


Weitere Links zum Thema:


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF (10/2017) "Flirtfaktor Hund? - Eher eine Auswahlhilfe ;-)"


Freitag, 25. August 2017

Leser Fragen Experten (Teil 2)

Anfang des Jahres starteten wir ja auf unserer Facebook-Seite mit unserem Projekt "Leser fragen Experten". Darin können die Leser unseres Blogs und Social-Media-Kanäle jeden Monat ausgesuchte Experten der verschiedenen Fachgebiete aus der Hundeszene löchern und erfahren, was sie schon immer mal von ihnen wissen wollten. Doch nicht nur Fragen können die Leser stellen. Nein, ihr entscheidet sogar quasi mit! Die 5 Fragen mit den meisten Likes werden beantwortet! Alle 3 Monate werden wir dann hier im Blog die Posts zusammenfassen.

Fragen sind der Schlüssel zu Wissen - ob mit Worten oder Nase ;-)
Foto: Lutz Borger

Im Juni beantwortete die Tierschützerin Danuta Zaczyk, Gründerin der Tierrechteorganistation Die Eulen e.V., unseren Lesern die Fragen zum Thema "Tierschutz".



Im Juli folgte dann Kerstin Hennings, Leiterin des SHZ Suchhundezentrums, zum Thema "Mantrailing". 



Im August dann stellte sich die Tierphysiotherapeutin Claudia Van De Wauw von Bewegungs-Art den Fragen der Leser zu dem Thema "Tierphysio".
 


Wir danken allen Teilnehmern für ihre Antworten und vor allem den Lesern für ihre interessanten Fragen!

🐶 Yo, das war mal wieder hundsmäßig interessant! *ohrennachvorn* Und ich freu mich jedesmal pansig die 3 zu treffen und ganz nach Hundeart analog zu beschnüffeln. *freuwedel* Hier geht es übrigens zu Teil 1!




Mittwoch, 16. August 2017

*Mal seinen Hund ganz anders sehen und vor allem "fühlen"!

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Glaubt ihr, euren Hund so richtig gut zu kennen? Ja, vielleicht sogar in- und auswendig? Na, das hab ich auch gedacht. Daher war ich auch etwas skeptisch, als wir die Einladung zum Workshop „Meinen Hund neu kennen lernen“ von Wilfried Theißen von derhundehaltercoach erhielten. Während die 1. Übung, wo es um Stimmunsgübertragung ging, mich nicht wirklich verwunderte – ist die Macht der Stimmunsgübertragung doch seit dem Start unseres Blogs immer wieder Thema. Doch schon nach der 2. Übung, merkte ich, wie grob doch meine Einschätzung meines Hundes ist und wie wenig differenziert meine Wahrnehmung – vor allem im Vergleich zu Rico (der mich wesentlich besser einschätzt und auch sehr differenziert wahrnimmt).

Heute lernst du mich mal aus einer anderen Perspektive kennen - und dich auch, du fellloser Primat *frechwedel*

Während ich da so im Stuhl saß, wurden meinem Doggen-Wookiee Rico verschiedene Gegenstände präsentiert. Doch ich konnte sie nicht sehen, denn sie waren hinter einer Wand versteckt. Noch recht treffsicher konnte ich (aber auch die meisten Teilnehmer) feststellen, ob es sich hierbei um ein Spielzeug oder Futter handelte. Allerdings bei der genaueren Definition lag ich nicht selten falsch: Ist es ein Gummiknochen oder ein Fell-Dummy? Nun, diese Feinheiten musste ich erraten...

🐶 Du bist halt nur ein fellloser Primat und daher von Natur aus etwas oberflächlich... *frechwedel*

Ja, danke Rico. 😉 Schön, dass du mich daran erinnerst...

🐶 Gern! *doppefrechwedel* Aber mach dir nichts daraus, hab dich dennoch wuffig gern! *anlehn* Denn trotz deiner Primaten-Unzulänglichkeiten versuchst du es, mich zu verstehen. *freuwedel*

Klar, wir sind eine Familie, ein Rudel. Da gehört es für mich dazu dass man Verständnis füreinander hat. Und für Verständnis bedarf es eben auch des Verstehens. Aber zurück zum Workshop. Bei einer anderen Übung sollten wir die Reaktionen unserer Hunde voraussagen. Dafür legte Wilfried verschiedene Spielsachen und Leckerchen aus. Bevor es mit unseren Hunden mal an der Leine, mal am Bauchgurt (wodurch jede Einflusnahme - ob bewusst oder unbewusst - über die Leine minimiert wurde) durch diesen Parcour ging (so sollten wir 2-Beiner merken, wie wenig es doch bedarf, dass unsere Hunde uns folgen), sollten wir sagen, worauf unsere Hunde unserer Meinung nach am ehesten Reagieren. Das war angesichts der „Nahrungsmittelhektik“ meines Döggelchens nicht allzu schwer zu erraten. ABER: Was ich nicht vorhergesehen habe, war, dass er sich auf jedes Spielzeug stürzte, was auf dem Rasen lag. Warum? Weil er so meine Aufmerksamkeit bekam.

🐶 Yo, damit krieg ich dich (fast) immer. *frechwedel*

Ja, den Clown hast du sehr gut drauf. 😊 Und da ich mich darüber amüsierte, hast du es auch jedesmal wiederholt. Sehr zum Amusement aller Beteiligten.😄

🐶 So sorgen wir Hunde eben für gute Laune“ *schwanzwedelfreu*

In der Tat, das tut ihr – auf mehreren Ebenen! So auch bei der nächsten Übung, die schon etwas schwieriger war. Während wir Menschen da saßen, mit verbundenen Augen und Ohrenstöpsel mit Musik, saßt ihr Hunde mit dem Rücken zu uns. Die 2-Beiner mussten ihre Hände an Brust und Seite des Hundes halten. Unseren Fellfreunden wurden dann verschiedene Gegenstände gezeit. Und wir Menschen mussten nicht nur sagen, was es war, sondern auch aus welcher Richtung und die Entfernung. Das alles nur durch das Fühlen eures Körpers und eurer Reaktionen. Ersteunlich, wie treffsicher alle Beteiligten waren. Vor allem was die Richtung anging. Bei der Entfernung aber, verschätzten sich viele.


Doch ganz besonderen Eindruck machte die letzte Übung auf alle Teilnehmer. Hierfür spannte Wilfried eine Leine, an der alle Teilnehmer entlang gehen konnten (indem sie mit einer Hand daran fühlten). Jedoch bekam jeder Teilnehmer dann die Augen verbunden und wieder Ohrstöpsel mit Musik auf. Nun positionierte sich Wilfried mit dem jeweiligen Hund irgendwo entlang diese langen Leine. Und alle Teilnehmer mussten nun nahezu blind und taub für die Umwelt dennoch „fühlen“ an welcher Stelle sich nun ihr Hund befand. Nahezu zentimetergenau fand auch jeder seinen Hund – wenngleich mit unterschiedlichen Reaktionen und Gefühlen. Aber alle hatten eines gemeinsam (zumindest die 2-Beiner): Eine große Gänsehaut.

Wilfried Theißen von derhundehaltercoach

Ich selber hatte das Gefühl, irgendwann wie „gegen eine Wand“ gelaufen zu sein, dachte ich wäre am Ende der Leine (dabei war das Ende noch Meter entfernt); daher ging ich wieder ein paar Schritte zurück, dort wo das Gefühl angefangen hatte. Als ich die Brille abnahm, stand ich nur wenig von Rico entfernt und Wilfried sagte mir, dass ich genau vor ihm angehalten hätte, bevpr ich ein paar kleine Schritte wieder zurück ging.... „Das hat nichts mit Esoterik zu tun“, erklärte Wilfried. „Die Verbindung zwischen Mensch und Hund geht so tief, dass ich bei allen Workshops bei dieser Übung eine Trefferquote von über 90 Prozent erlebe“, berichtet er.

Habe ich nun meinen Hund neu kennen gelernt? Die Frage muss ich mit Nein beantworten. Denn das Döggelchen Rico hat so reagiert, wie ich es von ihm gewohnt war - eben (hundsmäßig) authentisch. ABER: Ich habe viel über mich und meine Wahrnehmung gelernt! Wie grob sie doch ist, wie ungenau. Insofern hat mich der Workshop nicht nur senibilisiert, sondern auch mein Vertrauen auf mein Gefühl, meine Instinkte gestärkt. Es war auf jeden Fall ein mehr als eine erhellende Erfahrung.

🐶 Siehste, das haben Wilfried und ich dir doch gleich gesagt, dass das was für dich ist. *jawohlwoaff*

Stimmt. Aber was Instinkte angeht, bist du ja auch eher mein Lehrer. 😊

🐶 Nicht nur was das angeht... *frechwedel*



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